Eine Einstellung. Gefüllt mit Personen, Bewegungen und Geschichten. Das Bild als autonomer Mikrokosmos in dem alles passieren kann und darf. Hiervon sollte man eigentlich lernen, allen voran sollte man aber Lachen. Perfektes Kino.
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Montag, 9. Dezember 2013
Samstag, 21. Januar 2012
Ausflug in die kurze Schönheit #2
Turbulent (Shirin Neshat, 1998)
Geteilte Welten. Gespaltene Welten. Shirin Neshats 10 minütige Video Installation ist eines der kleinen großen Highlights der Filmkunst. Angefangen mit dem kraftvollen Vortragen eines Liedes von einem Mann auf der linken Bildschirmhälfte, mit dem rücken zu seinem männlichen Publikum bis zum Ausbruch der weiblichen Intensität an Sprachlosen Gefühlslagen der davor stillen Frau auf der rechten Bildschirmhälfte vor einem leeren Publikum. Selbst wenn man hier die tieferlegende und unaufdringliche soziologisch-geschlechtliche Verarbeitung nicht erkennen mag in der strikten Einteilung und dem Aufbau der dargestellten Bilder, allein auf ästhetischer Ebene unglaublich erstaunlich. Der wortlose Schmerz einer Frau im restriktierten Raum fühlbar gemacht in schmerzhaften Tönen der Verzweiflung und Wahrheit. Und das in 10 Minuten.
Geteilte Welten. Gespaltene Welten. Shirin Neshats 10 minütige Video Installation ist eines der kleinen großen Highlights der Filmkunst. Angefangen mit dem kraftvollen Vortragen eines Liedes von einem Mann auf der linken Bildschirmhälfte, mit dem rücken zu seinem männlichen Publikum bis zum Ausbruch der weiblichen Intensität an Sprachlosen Gefühlslagen der davor stillen Frau auf der rechten Bildschirmhälfte vor einem leeren Publikum. Selbst wenn man hier die tieferlegende und unaufdringliche soziologisch-geschlechtliche Verarbeitung nicht erkennen mag in der strikten Einteilung und dem Aufbau der dargestellten Bilder, allein auf ästhetischer Ebene unglaublich erstaunlich. Der wortlose Schmerz einer Frau im restriktierten Raum fühlbar gemacht in schmerzhaften Tönen der Verzweiflung und Wahrheit. Und das in 10 Minuten.
Dienstag, 10. Januar 2012
Ausflug in die kurze Schönheit #1
Notitz: Der erste Teil einer Reihe von Kurzfilm Vorstellungen.
Florence (Peter Hutton, 1975)
Eines von Peter Huttons ersten Ausflüge in Film. Sein Interesse für Flächen und Texturen, hier in Verbindung mit dem spezifischen Augenmerk auf Licht und dessen Einfluss und formende Fähigkeit auf selbige, wird hier aber schon deutlich klar dargestellt.
Study of a River (Peter Hutton, 1997)
Man ist als Mensch generell darauf limitiert nur eine Realität wahrzunehmen, und zwar die eigene. Die Welt kann eben nur aus den eigenen Augen gesehen werden. Film hat in seiner Eigenschaft da aber nun die Möglichkeit als Brücke zu verschiedener Realitäten anderer Personen zu fungieren. Hutton geht damit mit seinem Film dem Kino selbst auf dem Grund bis zu dessen Essenz. Er zeigt uns die Welt, oder jedenfalls einen kleinen teil davon, durch seinen eigenen Augen. Das ist enorm bereichernd oder einfach nur wirklich schön anzusehen nichtsdestotrotz aber allen voran unglaublich bewundernswert in seinem starken Formalismus.
San Francisco (Anthony Stern, 1968)
Rasante Fahrt direkt ins Herz San Francisco mit experimentell-psychedelischem Einschlag. Raubt einem in seiner frenetischen Energie wahrlich den Atem.
Florence (Peter Hutton, 1975)
Eines von Peter Huttons ersten Ausflüge in Film. Sein Interesse für Flächen und Texturen, hier in Verbindung mit dem spezifischen Augenmerk auf Licht und dessen Einfluss und formende Fähigkeit auf selbige, wird hier aber schon deutlich klar dargestellt.
Study of a River (Peter Hutton, 1997)
Man ist als Mensch generell darauf limitiert nur eine Realität wahrzunehmen, und zwar die eigene. Die Welt kann eben nur aus den eigenen Augen gesehen werden. Film hat in seiner Eigenschaft da aber nun die Möglichkeit als Brücke zu verschiedener Realitäten anderer Personen zu fungieren. Hutton geht damit mit seinem Film dem Kino selbst auf dem Grund bis zu dessen Essenz. Er zeigt uns die Welt, oder jedenfalls einen kleinen teil davon, durch seinen eigenen Augen. Das ist enorm bereichernd oder einfach nur wirklich schön anzusehen nichtsdestotrotz aber allen voran unglaublich bewundernswert in seinem starken Formalismus.
San Francisco (Anthony Stern, 1968)
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